Steelcord-Verfahren

Der Draht durchläuft zuerst ein Reinigungsbad, in welchem der Draht von Schmiermitteln, anderen Ölen und Unreinheiten befreit wird. Im nächsten Zug fährt der Draht durch den Patentier-Ofen, in welchem der Draht geglüht wird. Im nächsten Schritt kühlt man den Draht in einem Bleibad ab. Darauffolgend greift die Säure in der Beize die Oberfläche des Drahtes an, er wird angerauht und somit aufnahmefähiger für die Beschichtungsmasse gemacht. Die Beizsäure besteht generell aus der Basissäure des Kupferbades. Um keine Lösungsreste der Beize in das Veredelungsbad zu verschleppen, befindet sich der Beize nachgeschaltet eine Kaskadenspüle. Nun wird der Draht im Kupfer-Pyrophosphatbad verkupfert, wiederum via Kaskadenspüle gesäubert und im zweiten Schritt verzinkt. Nach einer weiteren Kaskadenspüle nach dem Zinkbad erfolgt die Thermo-Diffusion, welche dazu führt, dass sich beide Schichten (Cu-Zn) unter hoher Temperatureinwirkung miteinander verbinden. Es bildet sich Messing.

Das Zinkoxyd wird nun entfernt und final durchläuft der Draht die letzte Kaskadenspüle, die den Veredelungsprozess abschließt.